Ganzheitliche Kinesiologie


Was ist Kinesiologie?

Die Kinesiologie zählt zu den naturheilkundlichen Diagnose- und Behandlungsverfahren. Der Begriff Kinesiologie bedeutet Bewegungslehre und setzt sich zusammen aus dem griechischen kinesis (Bewegung) und logos (Lehre). Seine Wurzeln hat die Kinesiologie in der Chiropraktik - das Herzstück ist der sogenannte Muskeltest.

 

Die Anwendungsbereich beschränkt sich jedoch keinesfalls nur auf Beschwerden des Bewegungsapparats. Die Vorzüge der Methode liegen vor allem darin, dass die kinesiologische Testung das gesamte Lebensumfeld des Patienten berücksichtigt:

Welche inneren und äußeren Einflussfaktoren sind ursächlich für die Beschwerden - und - welche Einflüsse wirken sich günstig oder ungünstig auf das Wohlbefinden aus?



Warum Kinesiologie?

Die kinesiologische Testung möchte für jeden Patienten individuell und auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene klären:

  • Was liegt vor?
  • Wie ist es dazu gekommen?
  • Welche Impulse zur Verbesserung und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? 

Bei der Anamnese (Befragung der Krankengeschichte), können viele alltägliche Belastungen verborgen bleiben – unter anderem, weil sie uns oft nicht bewusst sind oder wir sie nicht mit den Beschwerden in Zusammenhang bringen.

 

Symptome, wie z.B. Kopfschmerzen, Verspannungen, Rückenschmerzen oder Verdauungsbeschwerden, können vielfältige Ursachen haben. So können bestimmte Nahrungsmittel, schädliche Substanzen, chronische Fehlhaltungen, individuelle Stressfaktoren oder auch psychische Reize, die Beschwerden begünstigen, aufrechterhalten oder verstärken.

 

Um den Einfluss dieser und anderer Faktoren auf die Beschwerden zu bestimmen, kann uns der Muskeltest als Biofeedback-Methode, wertvolle Rückmeldungen geben.



Wie funktioniert der Muskeltest?

Mit Hilfe des Muskeltests kann der Kinesiologe mit dem körpereigenen Gedächtnis in einen Frage-Antwort-Dialog treten. 

 

Während der Testung prüft der Therapeut, ob der Testmuskel auf einen bestimmten Reiz, „stark“ oder "schwach" reagiert.

 

Die Kinesiologie geht von der Annahme aus, dass die kurze Erstreaktion, also das kurzfristige, unwillkürliche „schwach“ werden eines Muskels, vom autonomen (unbewussten) Nervensystem gesteuert wird. Damit stellt die kinesiologische Testung eine „Brücke zum Unbewussten“ her und kann über die Muskelreaktion wichtige Begleitfaktoren aus dem körpereigenen Zellgedächtnis ins Bewusstsein rücken.

 

Ein solcher Reiz kann eine gezielte Berührung an einer bestimmten Körperstelle sein, eine Substanz, die mit dem Körper in Kontakt kommt oder auch eine Frage, die an das System gestellt wird.

Getestet und abgefragt werden können zum Beispiel:

  • Lebensmittel,
  • Genussmittel,
  • Verhaltens- oder Denkmuster,
  • bedeutsame Lebensereignisse oder
  • einschränkenden Glaubenssätze und Überzeugungen.

Reagiert der Muskel auf eine Substanz, Frage oder Berührung mit einer unwillkürlichen, verminderten Muskelspannung, ist das ein Hinweis, dass dieser Reiz ein stressauslösender Faktor für den Patienten ist. 

 

Die Testung gibt Patient und Therapeut Wahlmöglichkeiten mit an die Hand: Welche Maßnahmen und Lösungen sind sinnvoll? Welche Behandlungstechniken zum Abbau oder Ausgleich der Blockaden sind geeignet? Wie lassen sich die Beschwerden am effektivsten ausgleichen?



Wichtig zu wissen ist, dass die Kinesiologie nicht in Konkurrenz zu anderen medizinischen Fachgebieten steht und diese nicht ersetzen will.

 

Die Ergebnisse der kinesiologischen Testung ergänzen und verknüpfen vielmehr die einzelnen Puzzlesteine aus Befunden, Diagnosen und körperlicher Untersuchung und bringen sie in einen umfassenderen Zusammenhang.


Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass bei keiner der angebotenen Methoden ein Heilungsversprechen zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Alle aufgeführten Behandlungsverfahren können ärztliche Konsultation und Behandlung nicht ersetzen.